Neubau Haut- und Augenklinik
Der Neubau bündelt die Haut- und Augenklinik, Stationen für Knochenmarktransplantation (KMT) sowie die Geriatrie in einem kompakten Baukörper. Die Grundrissorganisation folgt einem klaren Hofkonzept: Vier Innenhöfe strukturieren das Gebäude und weiten sich geschossweise nach oben. Eine zentrale Mittelzone übernimmt die vertikale Erschließung und gewährleistet eine effiziente Trennung und Führung von Patienten-, Personal- und Besucherströmen.
Die Fassade aus pulverbeschichteten Aluminiumkassetten interpretiert die gestalterischen Vorgaben der „White City“ in differenzierten Weißtönen und Oberflächenstrukturen. Durch das Wechselspiel geschlossener und offener Elemente entsteht eine lebendige, geschossübergreifende Gesamtwirkung. Als bewusster Materialkontrast sind Lüftungspaneele aus perforiertem Aluminium eingefügt, deren dekorative Lochung eine subtile Reminiszenz an Brailleschrift darstellt.
Die energetischen Anforderungen der EnEV werden durch den Einsatz erneuerbarer Energien sowie großflächiger Photovoltaikanlagen auf Dach- und Fassadenflächen um 15 % unterschritten.

